1. Dresdner City Triathlon 2015 – wie ihn Jens erlebt hat

Nach langem Hin und Her und da der LVZ Triathlon letztendlich geschlossen war, fiel nach einem Hitzelauf  über 12km, sowie anschliessendem 30-minütigem Fußbad in der Elbe am Dienstag vergangener Woche, meine Entscheidung beim 1. Dresden City Triathlonteilzunehmen.

Da mich, als erklärtem ,,Nichtschwimmer mit Seepferdchen“, das Schwimmen in der Elbe immer etwas abgeschreckt hatte, war ich dann durch das Probeschwimmen von ReinerMittwoch morgen und der überwiegend positivén Resonanz über den Zustand überzeugt, das es so schlimm nicht werden konnte. Gesagt getan, die Anmeldung am Samstag erledigt und nach gutem Schlaf am Sonntag morgen den Rucksack geschnappt, aufs Rad geschwungen und die ersten 7km in meine ,,alte Heimat“ Johannstadt geradelt. Dort angekommen gleich erst mal Reiner begrüßt, welcher als Radstreckenverantwortlicher schon wieder am Organisieren war. Zu meiner großen Freude auch gleich Conny begrüßt, die sich aufgrund eines Freistartplatzes das doch etwas üppige Startgeld sparen konnte. Zwei Wochen nach ihrer und meiner Challenge Roth wollte sie einen Sprint absolvieren, während ich mir ja die Olympische Distanz ausgesucht hatte, welche ich bei unserem Heimrennenkrankheitsbedingt leider nicht antreten konnte.

Nach der Begrüßung von vielen Sportkameraden aus anderen Vereinen stiegen wir daraufhin in den bereitgestellten Bus, der uns zum Schwimmstart an das Blaue Wunder bringen sollte.  Reiner nahm unsere Wechselsachen dann mit zurück in die WZ, das hatte der Veranstalter bis zuletzt nicht lösen können, obwohl in der Vorwoche eine Diskussion darüber entstanden war und es auch nicht an Lösungsvorschlägen mangelte.

10.50 Uhr erfolgte dann der Start der Sprintdistanz und kurz darauf sollte dann auch die OD pünktlich gestartet werden. Also rein in die ,,Brühe“, ne Moment mal, die is ja total sauber!!! Das ist schon erstaunlich, wie klar die Elbe ist, wenn ich so an meine Kindheit und Jugend zurückdenke??? Nicht im Traum wäre ich bis vor 25 Jahren auch nur mit den Füssen da reingestiegen. Also dann Badespass pur und ab ging`s 11 Uhr. Viel Zeit zum Sightseeing, wie vom Veranstalter angekündigt gabs nicht und Ruck-Zuck der Strömung sei Dank war man schon unter der Waldschlössschenbrücke hindurch. An der Johannstädter Fähre Vorbereitung zum Landgang…..Schade, Schwimmen schon vorbei.

Nach ca. 40 min durch die WZ, dort von Dietmar und Frau empfangen, durch und jetzt den Triathlon genießen. Leider waren beide Schuhe, die ich selbstverständlich am Rad und mit Gummis fixiert hatte, lose und schlugen bei dem holprigen Weg zur Radstrecke immer wieder auf der Strasse auf, vom Reinschlüpfen auf dem Rad ganz zu schweigen. Da auch mein Helm auf dem Boden lag und nicht mehr am Rad befestigt war,wie von mir vorbereitet, muss sich in der WZ jemand da zu schaffen gemacht haben. Egal, jetzt wird geradelt und das ist ja meins.  Da es eine Wendestrecke mit 6,6km pro Runde war, wechselten sich Rücken-und Gegenwind konstant ab und ich konnte wieder aufholen. Die 6 Runden vergingen wie im Fluge und nach 1:08h war ich wieder runter vom Rad… Schnell gewechselt!…….Leider zu schnell, ich hatte früh in der WZ bemerkt, das ich meine Sohlen in den Laufschuhen zu Hause vergessen hatte, kein Problem, nimmste halt die Sohlen aus den Radschuhen, wenn du runter bist………und dran denkst.

Denkste, nach 400m wurde ich schmerzlich daran erinnert und die Probleme gingen los. Laufen war heute eh nicht meins und das Reiben der Füße wurde immer ärger. Augen zu und durch , oder biegste doch noch mal in die WZ ab, um die Radsohlen einzulegen???? Auch unser Präsident Ralf, der als Kampfrichter der DTU auf der Laufstrecke unterwegs war konnte mir nur mit Ratschlägen helfen. Kopfkino hin und her, ich hab diese schmerzhafte Erfahrung durchgezogen und nach 2:51:28h gefinisht. Is nicht doll, aber auch nur ein kleiner Zwischenschritt zu meinen nächsten großen Zielen , die in diesem Jahr noch folgen werden.

Mein Fazit: Dresden City Triathlon jaaaaa, unbedingt weitere folgen lassen, Orga kann und muss noch verbessert werden

Sport frei euer Jens Kafka

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